Ersatzneubau Martinsheim Visp

Auftraggeber: Stiftung Martinsheim Visp
Auftragsdauer: 2013 - 2021
Auftragsart: Direktauftrag
Partner: mooser.lauber.stucky architekten SIA AG
Flächen: Areal 3'088 m2    
84 Pflegezimmer
11 Alterswhg.
Visualisierungen: © supervisual

Das Objekt umfasst den Ersatz des bestehenden Martinsheim aus dem Jahr 1978 durch einen siebengeschossigen Neubau mit 84 Pflegezimmern sowie der dazugehörigen Infrastruktur. Im 6. Obergeschoss sollen zudem 10 „betreute“ Wohnungen entstehen. Das Martinsheim liegt nördlich der Bahnlinie SBB in der Nähe des Bahnhofs Visp im Quartier Kleegärten. Im Osten wird der Neubau unmittelbar an den neu entstandenen Erweiterungsbau angebaut. Der Ersatzneubau wird über zwei zentral angeordnete Personen- und Bettenaufzüge sowie über zwei Fluchttreppenhäuser erschlossen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Café, welches tagsüber durchgehend von einer zentral angeordneten Theke bedient wird. Das Restaurant ist zentral mit einem grosszügigen Aussenbereich angeordnet und wird über eine Speiseausgabe bedient. Ebenfalls zur Theke orientiert ist der Martinssaal, welcher bei Bedarf zum Foyer geöffnet werden kann. Ebenfalls im Erdgeschoss findet sich eine Kapelle wieder, die im Osten über einen separaten Zugang sowie einer angemessenen Vorzone erschlossen wird. Im Untergeschoss befinden sich Infrastrukturräume wie die Lingerie, das Küchenlager, die Lager- und Kellerräume sowie die Entsorgungs- und Technikräume.  Im 1.-3. Obergeschoss entstehen Pflegezimmer, die direkt mit dem Erweiterungsbau verbunden sind. Im 4. und 5 Obergeschoss befinden sich weitere Pflegezimmer, wobei im 4.OG die Demenzstation entstehen wird. Hier entsteht auch der Demenzgarten sowie eine den Bedürfnissen angepasster Küchen- und Stubenbereich. Zentral an der Nordfassade gelegen sind betriebliche und allgemeine Räume platziert. Im 6. OG sind 10 Mietwohnungen angeordnet, wobei ein grosszügiger Gemeinschaftsbereich der Kommunikation der Bewohner dienen soll. Darüber hinaus können in diesen Wohnungen die Dienstleistungen des Heimes bei Bedarf genutzt werden. 

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