Arealentwicklung Bahnhof Engelberg

Auftraggeber: zb Zentralbahn AG, Post Immobilien AG
Auftragsdauer: 2015 – 2019 
Auftragsart: Wettbewerb, 1. Preis
Visualisierung: © SSA Architekten, Basel

Jeden Tag bringt die Zentralbahn hunderte von Passagieren nach Engelberg. Das aus dem Jahre 1976 stammende Gebäude mit seiner Infrastruktur entspricht schon seit längerem nicht mehr den Bedürfnissen, die Reisende an einen zeitgemässen und modernen Bahnhof mit entsprechender Aufenthaltsqualität stellen. Zusammen mit einigen, heute weitestgehend ungenutzten Grundstücken entlang des Gleisfelds, entsteht eine neue übergeordnete, richtungsweisende Leitidee für das gesamt Bahnhof-Areal.
Das Projekt passt sich im Massstab dem Dorfkern von Engelberg an. Der Bahnhofplatz wird durch einen neuen Bahnhof-Kopfbau räumlich gefasst. Der neue Bahnhofbau ordnet sich dem gegenüberliegenden Hotel Bellevue-Terminus in seiner Höhe unter und nimmt Rücksicht auf die Denkmalgeschützte Villa Cattani. Durch die geschickte Anordnung des Kopfbaus entstehen zwei Plätze mit unterschiedlichem Charakter. Der Bahnhofplatz als ein Ort des Ankommens und Wegfahrens und vom Eiliplatz, als ein Ort des Verweilens. Entlang der Erschliessungsstrasse sind einzelne Baukörper angeordnet, die in der Höhe und Grösse variieren. Dadurch fügen sie sich natürlich in die bebaute Struktur ein. Zwischen den Gebäuden sind grosszügige Durchgänge vorgesehen, die einen fliessenden Übergang zum angrenzenden Wohngebiet ermöglichen.
Dank des offenen, durchlässigen Erdgeschosses des neuen Bahnhof-Kopfbaus öffnet sich den ankommenden Gästen der Blick in Richtung Dorf und den umliegenden Bergen. Dadurch wird der Bahnhof zum Tor von Engelberg mit einer logischen Fortsetzung in Richtung Dorfstrasse und Benediktinerkloster. 

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